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Was kostet dich dein Denken?

Reaktive versus proaktive Sprache

Bist du bisher davon ausgegangen, dass Denken nichts kostet? Weit gefehlt! Dein Denken kostet dich unter Umständen ganz schön viel: Zeit, Energie, die Zielerreichung, ein positives Lebensgefühl, Gesundheit, Genuss…

Info

Dies ist ein Beispiel-Modul aus der Coachingsitzung «Gewählte Gedankenkraft: lösungs- und zielorientiert» (mentale Ebene).

Aus dem Alltag

Ein Coachee klagte in einer Coachingsitzung: «Der Arzt hat mir wegen meiner Rückenschmerzen und meinem Übergewicht dringend mehr Bewegung und Muskeltraining empfohlen. Und jetzt muss ich wöchentlich auch noch in dieses blöde Kraft-Training für meinen Rücken und sollte 3x eine Stunde Ausdauertraining machen!» «Es macht mir überhaupt keinen Spass – ausserdem bin ich nicht sehr bewegungsbegabt!» «Das schaff ich sowieso nie, 15 Kilo abzunehmen!»

 

Was kostete meinen Coachee sein Denken? Was glaubst du?

Antwort: Vermutlich bist du selbst darauf gekommen. Seine Gedanken sind für die Zielerreichung – beschwerdefrei zu werden und abzunehmen – nicht sehr förderlich. Zusätzlich belastet ihn seine Haltung ‹ich muss›. Aber eigentlich zwingt ihn niemand dazu. Aber sein Denken kostet ihn derart viel, dass ihm alles schwerer fallen wird: Er hat jeweils schon den ganzen Tag über schlechte Laune, wehrt sich innerlich gegen das Aufgeben seines bisherigen Lebensstils, und isst aus Frust eher mehr als weniger. Seine Überzeugung ‹ich bin nicht sehr bewegungsbegabt› hindert ihn an einer Offenheit, etwas Neues zu lernen, und unter Umständen hindert ihn sein Denken daran, je die Erfahrung zu machen, welche Lebensqualität er ohne Schmerzen und mit weniger Gewicht haben könnte.

 

 

 

Übung

Schritt 1

Nimm dir einen Moment Zeit, um zu reflektieren, welche deiner Gedanken deiner Zielerreichung generell im Leben förderlich sind und zu einem positiven Lebensgefühl führen. Und welche nicht:

Gedanken: zielorientiert und zu einem positiven Lebensgefühl führend

Gedanken: nicht zielorientiert und zu einem negativen Lebensgefühl führend

KLAPPBEREICH Schritt 2 + 3 wieder einblenden

Schritt 2

Wie ist das Verhältnis zwischen den positiven und den negativen Gedanken?

Schritt 3

Rechne aus, ob es sich für dich auszahlt, so über dich selbst zu denken, wie du es momentan tust. Oder ob es dir nicht doch zu teuer ist.

 

 

 

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