e-selfcoaching

DIE DISZIPLIN DES ERFOLGS - Gratis Summary

von Tony Schwartz und Jim Loehr

Tony Schwartz ist ein international tätiger Change-Management-Spezialist und entwickelte Inhalte und Methodik des «Corporate Athlete Executive Training».
Jim Loehr kommt aus der Sport­psychologie.







DIESES BUCH
EMPFEHLEN WIR DIR,

  • … wenn du einen umfassenden Ein­stieg in das Thema Energie­mana­­ge­ment suchst und interes­siert bist, Erkenntnisse aus der Sport­psychologie in dein Leben zu integrieren. Was nicht bedeutet, ein Leistungssportler zu werden, jedoch das
    Wissen daraus für dich zu nutzen, um deine Leistungs­fähigkeit zu erhöhen.

THEMEN

  • Burnoutprävention
  • Energiekompetenz
  • Intelligentes Arbeiten
  • Persönliche Zielsetzungen
  • Selbstführung
  • Wissenschaft/Forschung

e-
SUMMARY

Worauf du dich in diesem Summary freuen kannst: Du erfährst…

  • dass nicht Zeit, sondern Lebensenergie deine wertvollste Ressource ist
  • die Grundprinzipien der physi­schen, emotionalen, mentalen und geis­tigen Energie­-Ebenen
  • warum Stress notwendig ist
  • die Macht von positiven Ritualen in deinem Leben
  • die wichtigsten Quick Wins. 

 

HINWEIS: Falls dein Browser das Summary nicht korrekt anzeigen sollte, kannst du es jederzeit auch als PDF runterladen (s. oben). Die PDFs sind zum e-Lesen und nicht zum Ausdrucken gedacht.

Kommentare, weiterführende Hinweise und Coachingtipps sind in spezieller Schriftfarbe gehalten und mit einer ‹Gedankenwolke› versehen.

DAS GANZE BUCH
BIETET DIR...

… zu folgen­den Themen einen Mehrwert in deinem Energie­manage­ment:

  • Umgang mit einem neuen Zeit­verständnis: Du bekommst nicht mehr Zeit, aber wenn du mehr Energie hast, kannst du diese effektiver nutzen
  • die Frage nach dem Sinn: Das Buch ermöglicht dir, innezuhalten und dich zu fragen, wer du wirk­lich sein willst
  • Gesamtzusammenhänge zum Thema Energiemanagement
  • Vertiefte Hintergründe, wie du das Wissen aus der Sport­psycho­logie für dich nutzen kannst.

 

Hinweis: Das Buch ist in deutsch vergriffen, aber auf englisch noch erhältlich.

Seite
Quick
Wins

REZENSION des Buches

«Rating» (1-5)
Basisbuch
für Fortgeschrittene
Wissensgehalt
Praxisorientierung
Lesefreundlichkeit/Stil
Mehrwert für dein persönliches Energiemanagement

Dieses Buch nimmt den Ansatz auf, dass die zur Verfügung stehende Lebensenergie auf 4 Ebenen be­trach­tet werden muss: auf der physischen, der emotionalen, der mentalen und der geistigen Sinn-Ebene. Nur ein Gleichgewicht auf diesen führt dazu, dass unser Energiepotenzial optimal genutzt werden kann. Die auf dieser Plattform zur Verfügung ste­hende vertiefte Analyse > (Coachingschritt 1) untersucht einer­seits die Aus­prägung der einzelnen Ebenen, andererseits die Dynamik zwischen diesen vieren. Bevor du Ziele setzt, deine Energie zu erhöhen, lohnt es sich, dir zuerst über die Realität – also inwiefern du dein Energiepotenzial ausschöpfst – klar zu wer­den. Wenn du weisst, wo du am meisten Lebensenergie und Effektivität verlierst, kannst du am richtigen Ort ansetzen, um dies in Zukunft zu verhindern.

Allzu leichtfertig gehen wir (in jungen Jahren) oft davon aus, dass wir unendlich viel Lebensenergie zur Ver­fügung haben, ohne viel dafür tun zu müssen. Doch früher oder später geraten wir in ein Defizit, wenn wir dem Energie­verbrauch nicht auch einen gleich­wertigen Energieauf­bau gegenüberstellen. Aber wie genau wird Ener­gie aufgebaut?

Hier findest du erste Antworten und noch eine kurze Beschreibung der vier Ebenen:

Physische Ebene:  alles, was mit deinem Körper zu tun hat, wie körperliche Leistungsfähigkeit, Schlaf­qualität, Ernährung, Bewegung (Kraft, Aus­dauer, Koordination und Beweglichkeit), die physische Er­holung.

Emotionale Ebene: deinen Umgang mit dir selbst, dein Selbstwertgefühl, deine Beziehungen, deine Konfliktfähigkeit, deine allgemeine Gefühls­welt, der Aufbau von Vertrauen, die emotionale Erholung.

Mentale Ebene: deine Konzentrationsfähigkeit, deinen Fokus auf das Wesentliche, Arbeits- und Zeitmanagement-Techniken, deine Lösungs­orientierung und die Fähigkeit, abzu­schalten. Aber auch die Kapazität, Situa­tio­nen und Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind (was nicht heisst, sie gutzuheissen), und angemes­sen zu handeln.

Geistige Ebene: deine Lebensvision, deine Leiden­schaft für ein Thema oder eine Tätigkeit, die persönliche Sinn­orientierung in dem, was du tust, deine Werte und Ziele, innere Gelassenheit und Zufriedenheit.

«WIR LEBEN IN DIGITALER ZEIT»Seite 9

Nicht die Zeit hat sich beschleunigt, aber der Lebens­rhythmus ist dichter geworden, so dass ‹ge­fühlt› Zeit schneller vergeht. Aber Zeit vergeht immer genau gleich schnell – eine Minute bleibt eine Minute: Wenn du je­doch auf etwas oder jemanden wartest, fühlt sich die Zeit langsamer an, als wenn du unbe­dingt noch einen Bericht fertig schreiben musst und du dich fragst, wo dieser Tag wieder mal hin ist.

«Wir eilen durch unser Leben und halten niemals inne, um festzustellen, wer wir wirk­lich sein wollen oder wohin es uns so unerbittlich treibt.»Seite 9

Die oft pausenlose berufliche Anspannung führt dazu, dass wir uns zu wenig erholen, sowie zu dem Gefühl, ständig in Eile zu sein und das Tagespensum letztlich selten zu unserer Zufriedenheit lösen zu können. Meis­tens nehmen wir uns zu viel vor, Unvorherge­sehe­nes und Dringendes kommt da­zwischen. An nütz­lichen digi­talen wie physischen Werkzeugen fehlt es uns ja nicht, und wir wüssten durch­aus,

wie wir uns organisieren müssen, um unsere Arbeit zeit­gerecht zu erledigen. Wenn nur der Chef nicht wäre, nicht stän­dig ein Mitar­beiter eine Frage hätte, Kunden nicht anriefen oder die tägliche Mailflut nicht bewältigt werden müsste! Und dies nicht erst am nächsten Tag oder in ein paar Stun­den, sondern mein Ge­genüber erwartet (in unserer Vorstellung) möglichst ‹sofort› eine Antwort. Und wir arbeiten immer mehr, packen noch mehr Aktivitäten in unsere sowieso schon dichtgefüllte Agenda und lassen uns nebenbei ständig unterbre­chen.

«[…] und wir tragen unsere Bereitschaft, Überstunden zu machen, wie ein Ehrenzeichen zur Schau.»Seite10

Überstunden, jeden Tag noch mehr Einsatz und selbst ein effektives Zeitmanagement, sind jedoch noch keine Garantie dafür, «dass wir auch genug Energie mit­bringen für das, was wir tun.» Seite 10

  • Du gehst extra früher nach Hause, um Zeit mit deiner Familie zu verbringen, aber wenn es soweit ist, bist du müde und nicht wirklich präsent, sondern in Gedanken schon wieder beim nächsten Tag oder noch in der letz­ten Besprechung.
  • Du sitzt in einem 3stündigen Meeting (und ich gehe mal davon aus, dass deine Anwesenheit wirk­lich wichtig ist), aber nach 2 Stunden wirst du un­konzent­riert und deine Energiekurve zeigt nach unten.

«Alles, was wir tun […]
erfordert Energie.»Seite 11

Das erscheint durchaus klar und trotzdem tun wir oft wenig dafür, auch genügend Energie zu erhalten. Meis­tens – wenn Zeit knapp wird – streichen wir ge­nau die Aktivitäten, die uns wieder Lebensenergie liefern würden: den Abend mit dem Partner oder mit Freun­den, Sport, eine Massage, den Urlaub oder die Frei­heit, unserem Hobby nachzugehen, oder einfach mal stehen zu bleiben und dem Treiben um uns herum zuzu­schauen. Nur den Mo­ment geniessen und nichts tun: ein Fremdwort?

  • Wenn du morgen mit erheblich mehr positiver und kon­zentrierter Energie aufstehen würdest, inwiefern würde sich die Qualität deines Lebens dadurch ver­bessern?

Ein Leistungssportler trainiert systematisch, um seine Leistungsfähigkeit aufzubauen, nicht nur physisch (mit Training, Schlaf, gesundem Essen, Erholungs­phasen), sondern zum Beispiel auch emotional und mental: Ohne genügend Konzentration kann er im Wettkampf nicht bestehen, ohne innere Zuversicht und Ausgeglichenheit schleichen sich schnell Fehler ein.

Der Nichtsportler hingegen kümmert sich kaum darum, seine Leistungsfähigkeit systematisch zu er­weitern, «und dennoch wird von ihm erwartet, dass er täglich acht, zehn oder sogar zwölf Stunden lang Bestleistung erbringt.»Seite 16   
Und er kann sich auf 40 bis 50 Jahre Arbeit ohne grössere Unterbrüche ein­stellen.

Schwartz und Loehr stellen vier zentrale Energie­mana­gementprinzipien vor, welche sich an Höchst­leistungen im Sport anlehnen:Seiten 17 bis 25

  • Das Prinzip 1 besagt: Voller Einsatz ist das Resul­tat aller vier Energieebenen. Wenn nur eine Ebene ab­sinkt, beeinflusst das unsere Leistungsfähigkeit auf allen.
  • Das Prinzip 2 geht darauf ein, dass unsere Energie­kapazität sinkt, wenn keine Balance zwischen dem Ener­gieverbrauch und der Energieerneuerung besteht.

Das Ungleichgewicht kann auf beiden Seiten liegen: Führst du beispielsweise zu viel Nahrung zu, verbrau­chst aber zu wenig, führt dies nicht nur zu Übergewicht, sondern kostet auch Energie. Verbrau­chst du zu viel emotionale Energie, indem du dich ständig über etwas/jemanden ärgerst, und sorgst nicht für genügend posi­tive Gefühle in deinem Le­ben, verlierst du täglich Energie.

«Auch wir müssen lernen, unser Leben als eine Serie von Sprints zu gestalten – indem wir uns für eine bestimmte Zeit voll engagie­ren, um anschlieβend vollständig abzu­schalten und aufzutanken, bevor wir verjüngt wieder antreten und uns der nächsten Herausforderung stellen.»Seite 21

    • Im Prinzip 3 beschreiben die beiden die Fähigkeit, über unsere Grenzen hinauszugehen und im übertra­genen Sinne ebenso systematisch wie ein Sportler Ei­genschaften zu trainieren, um unsere Energie­kapa­zität aufzubauen. Stress ist eigentlich nicht der Feind in unserem Leben, sondern ein Schlüssel für Wachs­tum. «Wenn wir einen Muskel stärken wollen, müssen wir ihn systematisch belasten und über das normale Maβ hinaus Energie verbrauchen.»Seite 22

Überfordern wir ihn, ver­letzt oder erschöpft er sich, unterfordern wir ihn, findet kein Wachstum statt. Dieser Aufbau von Kraft betrifft alle vier Dimensionen.

«Jede Form von Stress, die Unbehagen er­zeugt, hat das Potenzial, unsere Kapazität zu erweitern […] solange darauf eine ange­messene Erholungsphase erfolgt.»Seite 23

Was ist nun eine ‹angemessene Erholungsphase›? Diese ist von Mensch zu Mensch verschieden, hängt nicht nur vom jeweiligen Energielevel ab, sondern auch vom Alter, von der Konstitution, von der Dauer der Belastung, von der Schlaf- und Ernährungs­qua­lität, aber auch zum Beispiel vom zur Verfügung ste­henden Sauer­stoff. Drin­nen erholst du dich meistens weniger schnell als an der frischen Luft, zumal dein Gehirn zirka 25% des Sauer­stoffes verbraucht. Ein vollgepacktes Weekend trägt wohl auch weniger zu einer ziel­ge­richteten Erholung bei, als Musse, Ent­spannung oder eine anregende Frei­zeit­aktivität.

Überlege dir, bei welchen Aktivitäten oder Nicht-Aktivi­täten du dich am besten erholst. Meistens gibt es etwas zentral Wichtiges in deinem Leben. Bei mir ist es zum Beispiel essentiell, genügend Zeit zum Lesen und für Bewegung zu haben – fehlt eines von beidem, werde ich unzufrieden und verliere deut­lich an Energie.

Wel­ches sind deine zentralen Energiequellen?
Und nutzt du sie ausreichend?

  • Das Prinzip 4 geht auf Rituale ein, also konkrete und regelmässige Energiemanagement-Gewohn­heiten. Es ist erfahrungsgemäss nicht ein­fach, Verän­derungen zu initiieren und alte Gewohn­heiten abzule­gen. Gleichwohl gibt es Rituale im Leben, die wir durchführen, egal ob wir gerade Lust haben oder nicht, wie zum Beispiel das Zähneputzen. Rituale orientieren sich an Werten in unserem Leben (und nicht an Ge­fühlen!). Betrachte einen beliebigen Bereich in deinem Leben, in dem du erfolgreich bist – vermutlich hast du dort eingeschliffene Routinen, die zu deinem Erfolg führen –, ohne diese geht es meis­tens nicht.

«ZIEL – WAHRHEIT - MASSNAHMEN»
Seite 25

«Wir verbringen mehr Zeit damit, auf aktuelle Anforderungen und Krisen zu reagieren und die Erwartungen anderer zu erfüllen, als aufgrund klarer Wertvorstellungen wohl überlegte Entscheidungen zu treffen.»Seite 25

Auch bei den beiden Autoren steht zu Beginn eines Ver­änderungs­prozesses natürlich ein messbares Ziel und die Frage: «Wie will ich in Anbetracht meiner innersten Werte meine Energie einsetzen?»Seite 25

Zudem gilt es, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen, wie du deine Energie heute nutzt und in wel­chem Mass du vor allem Energie verbrauchst und im Verhältnis er­neuerst. Wie sieht deine Energie­bilanz in den letzten zwölf Monaten aus? Positiv oder defizitär?

Gemäss Schwartz und Loehr ignorieren wir oft die Tat­sache, wie sich unsere Entscheidungen und unser täg­liches Verhalten auf die Qualität und Quantität unserer Energie auswirken.

Wenn du dich für dieses Buch und das Thema Ener­giemanagement interessierst, gehe ich davon aus, dass es mindestens einen Bereich gibt, in dem du in letzter Zeit oder auch über Jahre (zu viel) Energie verloren hast. Es ist wichtig, genau hinzuschauen, durch welche Verhaltensweisen der Energieverlust verur­sacht worden ist. Denn nur dann kannst du effizient am richtigen Ort ansetzen.

Ein Ziel ohne konkrete Massnahmen ist wie ein guter Neujahrsvorsatz ohne definierte Vorhaben und eine entsprechende Planung für die Umsetzung. Gleichzeitig sind Massnahmen ohne klare Zielsetzung meistens vor allem zeitaufwändig und hinterlassen wenig Wirkung – oder eine Wirkung, die dem Zufall überlassen ist. Plane Massnahmen und Rituale unbe­dingt schriftlich und stelle sicher, dass sie deiner Zielerreichung dienen. Idealer­weise finden Rituale immer im gleichen Rhythmus oder zum gleichen Zeit­punkt/Tag statt, dann haben sie sich schnell etabliert.

«SÜCHTIG NACH STRESS»Seite 58

Ja, du hast richtig gelesen: Viele Menschen sind – ohne sich dessen bewusst zu sein – süchtig nach Stress, nach diesem Gefühl, gebraucht zu werden, nach Aner­kennung und Wertschätzung, danach, besser zu sein als andere, nach Erfolg und ständiger Aktivität. Wenn wir lange genug mit einem hohen Tempo unter­wegs sind und unsere Energie tagsüber mit Kaffee und zuckerhaltigen Getränken und Nah­rungsmitteln (oder anderen Stoffen) oder unserem Ehrgeiz aufrecht erhalten, verlernen wir, einen Gang zurückzuschalten, und verweigern uns genau das, was uns effektiver machten würde: Pausen, Musse, Erholung, Sport als Ausgleich, gemütliches Zusammen­sein, ein Konzert oder Kinobesuch etc.

«Nicht die Intensität des Energieverbrauchs verursacht Burnout, Leistungsabfall und physischen Zusammen­bruch, sondern viel­mehr die Dauer der Verausgabung ohne Erholung.»Seite 60

Ein gutes Energiemanagement ist nichts Komplizier­tes: eine geschickte Abwechslung zwischen Anspan­nung und Entspannung, das Nutzen von Energie­quellen wie Schlaf, Erholung, gesunder Ernährung und Bewegung, das Pflegen von nährenden Be­ziehun­gen oder Sinngebung. Alles Themen, die auch ein Spitzen­sportler berücksichti­gen muss, wenn er erfolgreich sein will.

«DIE SUCHE NACH DEM SINN»Seite 179

Viele Menschen bewegen sich erfahrungsgemäss in ihren Gedanken entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft – jedoch selten im gegenwärtigen Moment. Genau im ‹Hier und Jetzt› gibt es jedoch selten negati­ven Stress (auch oft als Distress be­zeich­net). Die Kunst besteht darin, die volle Auf­merk­sam­keit genau darauf zu fokussieren, was ich jetzt erle­digen will/muss. Idealerweise ist diese Tätig­keit auf meine Ziele ausge­richtet und erfolgt entspre­chend meiner Prioritäten.

Aufgaben, welche ohne höheren Sinn ausgeführt werden, sind oft unnütz und sicherlich wenig inspirie­rend. Die wich­tigste Energie­quelle der geistigen Ebene ist die Sinn­findung. Sinn geht normalerweise über unsere Eigen­interessen hinaus und bindet uns in ein grösseres Ganzes ein. Ohne Sinn keine Motivation, ohne Motiva­tion keine Leidenschaft, ohne Leiden­schaft wenig Energie.

Was gibt dir in deinem Leben Bedeutung? Was ist dir wirklich wichtig?

Zum Sinn gehört auch dazu, dein Leben nach deinen inneren Werten auszurichten und Eigenverant­wortung wahrzunehmen. Sobald du dich als Opfer der Um­stände und Anforderungen von aussen siehst, verlierst du massiv Energie.

«Eine innere Motivation erwächst aus dem Wunsch, sich für etwas zu engagieren, weil die Befriedigung, die es uns verschafft, Belohnung genug ist.»Seite 187

Die Motivation durch Äusserlichkeiten hingegen ent­spricht dem Bedürfnis, mehr zu bekommen, mehr von etwas, von dem wir das Gefühl haben, zu wenig zu haben (Geld, Anerkennung, Macht, Zuneigung).

Sie macht uns aber auch gleichzeitig abhängig von anderen und somit machtlos bezüglich unseres eige­nen Lebens. Tue ich etwas nur der Anerkennung wil­len? Was geschieht dann bei mir, wenn diese ausbleibt? Definiere ich mich über mein Einkommen – wie fühle ich mich dann, wenn mein Kollege oder meine Kollegin mehr verdient? Alles Äussere kann dir auch von Aussen genommen werden, alles Innere gehört nur dir selbst und niemand anderes hat die Kontrolle darüber, es sei denn, du gibst sie ihm/ihr.

Also nochmals die Frage: Was ist dir wirklich wichtig? Was gibt dir Sinn im Leben? Wofür lohnt es sich, deine Zeit und Energie zu investieren? – und zwar in jedem einzelnen Moment deines Lebens!

«Solange es uns nicht gelingt, […]ehrlich zu erkennen, wer wir sind, haben wir keinen Ausgangspunkt, von dem aus eine Veränderung möglich wäre.»Seite 203

FAZIT ZUM BUCH

Dieses Buch ist ein wahrer Fundus an Inspiration und Motivation, die Dinge in deinem Leben anzupacken, die angepackt werden müssen, um deine Energie wieder zu erhöhen und ein Gleichgewicht in deinem Leben herzu­stellen. Es beinhaltet auch viele konkrete Beispiele von Menschen, die Schwartz und Loehr beraten und ge­coacht haben. Ich kann es nur wärmstens empfehlen, wenn du dich in das Thema einlesen möchtest. Natürlich findest du auch all diese Themen auf der e-selfcoaching Plattform.

Quick
Wins

DIE WICHTIGSTEN
TIPPS UND ERKENNTNISSE

  • Überlege dir, wofür es sich wirklich lohnt, deine Zeit und Lebensenergie zu investieren – und zwar in jedem einzel­nen Moment deines Lebens!
  • Baue auf allen 4 Ebenen – der physischen, emotio­nalen, mentalen und geistigen Ebene – gezielt Energie auf.
  • Meistens sind die vorhandenen Belastungen weniger das Problem als die fehlenden Erholungsphasen: Also sorge für regelmässige tägliche und wöchentliche Regeneration.
  • Schau der Wahrheit ins Gesicht – wie es um deine Lebensenergie auf allen Ebenen steht –, formuliere inspirieren­de Ziele (schriftlich!) und setze konkrete Massnahmen in die Tat um.
  • Überprüfe regelmässig, wo du auf dem Weg deiner Ziel-Erreichung stehst.
  • Ohne Sinn keine Motivation, ohne Motiva­tion keine Leidenschaft, ohne Leiden­schaft wenig Energie.

WAS DICH AUCH NOCH
INTERESSIEREN KÖNNTE…

Dein e-Coach stellt dir mit dem Abo im Coachingschritt 1 eine vertiefte Analyse > deines persönlichen Energiemanagements im Sinne einer Standortbestimmung mit einem fundierten Auswertungsbericht zur Verfügung. Dieser hilft dir als Basis zu erkennen, in welchen Bereichen du viel Lebensenergie zur Verfügung hast und in welchen du Massnahmen ergreifen könntest, mehr Lebensenergie aufzubauen. 

 

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